Webdesign

Website erstellen lassen – was du vorher wissen musst

Gizem Korkmaz

Gizem Korkmaz

10. April 2026 · 6 Min Lesezeit

Website erstellen lassen – was du vorher wissen musst
Teilen

Bevor du eine Website erstellen lässt, solltest du diese Dinge wissen — von der Agentur-Auswahl bis zu den typischen Fehlern, die viele Unternehmen machen.

Eine Website erstellen zu lassen ist für viele Unternehmen eine der wichtigsten — und teuersten — Entscheidungen im digitalen Auftritt. Wer hier die falschen Weichen stellt, zahlt Jahre später doppelt: durch fehlende Anfragen, schlechtes SEO oder Nachbesserungen, die von Anfang an vermeidbar gewesen wären.

Dieser Artikel fasst zusammen, was du vor deinem ersten Gespräch mit einer Agentur oder einem Freelancer klären solltest. So vermeidest du typische Fallen und bekommst am Ende eine Website, die wirklich für dein Geschäft arbeitet.

Was eine professionelle Website heute können muss

Die Grundanforderungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Eine „nur schön aussehende" Website reicht nicht mehr. Sie muss messbar Geschäft bringen — und das gelingt nur, wenn Design, Technik und Inhalt zusammenarbeiten.

  • Mobile-First: Über 60% deiner Besucher kommen vom Smartphone.
  • Ladezeit unter 2 Sekunden — besser unter 1 Sekunde.
  • Klare Struktur mit einem dominanten Call-to-Action pro Seite.
  • SEO-Fundament: semantisches HTML, strukturierte Daten, saubere URL-Struktur.
  • DSGVO-konforme Formulare und Tracking.
  • Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 (ab Juni 2025 Pflicht für viele Unternehmen).

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Agenturen und Freelancer gibt es wie Sand am Meer. Die Qualität schwankt enorm. Ein paar Kriterien helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Portfolio prüfen — aber richtig

Schau dir nicht nur die Screenshots an, sondern die Live-Sites. Teste die Ladezeit mit PageSpeed Insights. Klicke durch — wirkt die Navigation logisch? Funktioniert alles auf dem Handy? Ein hübsches Mockup ist kein Beweis für gute Umsetzung.

Tech-Stack hinterfragen

Modernen Anbietern ist Next.js, React oder ein vergleichbares Framework wichtig. Wer dir nur WordPress mit Elementor anbietet, sollte das gut begründen können — sonst fehlt Wartbarkeit und Performance-Potenzial.

Transparenter Prozess

Ein professioneller Dienstleister erklärt dir den Ablauf in klaren Phasen: Analyse, Konzept, Design, Entwicklung, Launch. Er fragt nach deinen Zielen bevor er über Design redet.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

  1. Nur nach Preis entscheiden — die billigste Option kostet oft am meisten, wenn du in zwei Jahren neu machen musst.
  2. Keine Ziele definieren: Wer nicht weiß, was die Website leisten soll, bekommt am Ende eine Visitenkarte statt eines Vertriebskanals.
  3. Template kaufen statt individuell bauen lassen — spart kurzfristig, limitiert langfristig alles.
  4. Content erst am Ende schreiben: Inhalte gehören in die Konzeptphase, nicht ans Ende.
  5. Kein Tracking einplanen: Ohne Analytics weißt du nie, ob die Website funktioniert.

Eine Website ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendiges System. Der Launch ist der Anfang, nicht das Ende."

Warum individuelles Design besser ist als Templates

Templates sehen austauschbar aus — und genau das sind sie. Individuelles Webdesign wird gezielt auf deine Marke, deine Zielgruppe und deine Conversion-Ziele zugeschnitten. Das Ergebnis: eine Website, die sich von Wettbewerbern abhebt, schneller lädt und langfristig wartbar bleibt.

Der Preisunterschied ist dabei kleiner, als viele denken — besonders wenn man die Folgekosten für Plugin-Wartung, Sicherheitsupdates und Template-Updates einrechnet.

Du willst eine professionelle Website erstellen lassen?

Im kostenlosen Erstgespräch analysieren wir deine Ziele und zeigen dir, was möglich ist.

Erstgespräch buchen
Gizem Korkmaz

Über die Autorin

Gizem Korkmaz

Gründerin von CODAIA. Webdesignerin und Entwicklerin aus Aalen. Ich baue individuelle Websites, Landingpages und Kursplattformen für Unternehmen, die online wachsen wollen.

Mehr über mich →